Gemalte Geschichten, die an die Skurrilität von Träumen erinnern, sowie von Ironie geprägte Zeichnungen über die kleinen Details des täglichen Lebens von Sandra Hosol bilden einen harmonischen Übergang zu den mythologisch orientierten Bildern von Jürgen Fischer, der den Engel als Boten des Geistes stets in Szenerien zu einem Menschen setzt und dabei dessen spirituelle Bedeutung dem Betrachter ganz ohne Klischee näher bringt.


Daneben zeigen beide Maler ihre Wahrnehmung der heimatlichen Landschaft. Während sich Jürgen Fischer vor allem den abseits stehenden Oberpfälzer Höfen widmet und jene in ihrer einsamen Anwesenheit als Zeugen von vergangenen Zeiten darstellt, entwickeln sich bei Sandra Hosol die Landschaften durch ein zartes Farbenspiel zu abstrakten Phantasien.

An diesem virtuellen Ort wird die Malerei von den Oberpfälzer Künstlern Jürgen Fischer und Sandra Hosol präsentiert.

Durch eine glückliche Fügung fanden die beiden Maler im Herbst 2010 eine alte, helle Scheune, die sich leicht zu einem Künstleratelier umgestalten ließ. Bis in den Sommer 2016 entstanden ihre zumeist großflächigen Werke dort, in Roschau, einem Dorf Nähe Neustadt/WN.

Nach knapp 6 Jahren wurde die künstlerische Anwesenheit in Roschau beendet.

 

Doch das malerische Schaffen geht weiter. Eine Kraft, die an keinen bestimmten Ort gebunden ist, ein Drang, der sich von äußeren Umständen nicht unterdrücken lässt, und ein Dasein, das dem Schicksal folgt, geht immer weiter - wenn gleich es Zeiten gibt, in denen erst eine neue Form gefunden werden muss.