Malerei

 

 

Die Welt der Malerei erschloss sich Jürgen Fischer in den späten Jugendjahren und nahm bis zum Alter von 30 Jahren den Hauptplatz in seinem Leben ein.

Zuerst auf autodidaktischem Wege, später durch mehrere Semester Kunsttherapie in Nürtingen erarbeitete er sich die Grundlagen des Malens und verfolgte hierbei im Laufe der Zeit stark den Aspekt der heilenden Wirkung von Farben und Motiven.

 

In diese Zeit fielen auch ein zweimaliges Stipendium bei der damaligen Plaas-Stiftung in Lindau, das Erstellen von Illustrationen für Herrn Prof. Kasack für einen Almanach russischer Literatur und mehrere Projekte mit Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in Weiden, Kiel, Regensburg (Ton-Dittmer-Palais) und in München bei Seminaren der Geistigen Heilweisen, die er damals besuchte und dabei auf ein interessiertes Publikum traf.

Nach der Ausbildung zum Heilpraktiker und der Ausübung des Berufes trat die Malerei etwas in den Hintergrund, bis sie vor circa 12 Jahren wieder stärker in das Bewusstsein drang und mit der Gründung eines eigenen Ateliers in Roschau einen Platz intensiven Schaffens fand.

 

An diesem Ort beschäftigte ihn nebst den Themen „Blick ins Untergehölz“ und „Oberpfälzer Höfe“ insbesondere die Auseinandersetzung mit den „himmlischen Boten“, auch Engeln genannt, welche ihn zu immer neuen Ausdrucksaspekten inspirieren.

Nicht trivial, esoterisch, sondern eher im Sinne von Rainer Maria Rilke: „Ein jeder Engel ist schrecklich“, den Versuch zu wagen, diesem Anderen, Mächtigen, die „subjektiven Grenzen Gefährdenden“ (H. Bauer/ Kollege) eine Gestalt zu geben, in Anlehnung an die romanische Malerei, die den Betrachter frontal mit dem Geistigen konfrontiert. Für ihn ist es eine Rückbesinnung auf die Nichtsichtbaren doch ständig Anwesenden.

 

Ausstellungen

  • Über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren verschiedene Ausstellungen in Weiden, Regensburg, München und Lindau

>> Juni 1988 Einzelausstellung im Café Salü mit dem Schwerpunkt "Isländische Aquarelle"

  • "Kunstherbst" mit Sandra Hosol, Neunburg vorm Wald, 2016

 

 

 

Außerdem

  • Zweimaliges Stipendium in den Achtziger Jahren der Plaas - Kunststiftung, Lindau
  • Illustration für das Buch "Russian Literature 1945 - 1988", herausgegeben von Prof. Wolfgang Kasack, Verlag Otto Sagner in Kommission, München, 1988
  • Aquarellzeichnung als Illustration für das Gedicht "Getroffen lange" von dem niederländischen Autor und ehem. Universitätsleiter Prof. Paul Sars, 1988