Vita


  • Geboren 1985 in Weiden i.d. OPf.
  • 14jährige Klavierausbildung an der Franz - Grothe - Schule
  • Studium der freien Malerei und Visuellen Kommunikation an der HFG Offenbach a. M., 2008/2010
  • Freischaffende Malerin und Musikerin seit 2009

 

 

Ausstellungen

  • Gemeinschaftsausstellung in Prag, 2006
  • Rundgang, Ausstellung an der HFG Offenbach, 2008 & 2009
  • "Kunstherbst" mit Jürgen Fischer, Neunburg vorm Wald, 2016

 

 

Außerdem

Franz-Grothe-Preis, 2002

 

 

 

Malerei

 

 

 

Schon immer lag ihr Interesse an dem, was wahrgenommen werden kann, wenn man sich dem Offensichtlichen abwendet, und stattdessen rein dem eigenen, inneren Empfinden folgt.

 

So entstand eine Serie von Portraits im weiteren Sinne, die nicht nur verträumte Posen oder melancholische Blicke darstellen, sondern gleichzeitig von der zumeist verkannten Schönheit in eben jenen gezeigten Gefühlszuständen erzählen.

 

 

 

Die konsequente Linie, in der Malerei nur dem Empfinden zu folgen, zeigt sich auch in der Art und Weise der landschaftlichen Natur ein Abbild zu geben. In einem zarten Farbenspiel gebären sich abstrakte Formen zu ungreifbaren Erinnerungen an eine Landschaft, die aber doch greifbar genug sind, um in ihnen eben die Natur in ihrer Ursprungsform wiederzuerkennen.

 

Daraus entwickelte sich ein weiterer Malstil, der sowohl das Landschaftliche als auch die Empfindungswelten der Malerin verbindet. Die Serie Farbenklang zeigt Eindrücke von Wahrgenommenen - von Bildern, die viel zu schnell vorbeiziehen, sodass weder Zeit noch Raum bleibt, um sich dem vor sich Befindlichen wirklich hinzugeben. Hinter scheinbar einfachen Streifen steckt der Drang, diesen visuellen Impulsen eine stimmungsvolle Klarheit zu verleihen.

 

Dem entgegengesetzt entstanden Werke, die sich jeglichem Linearen entledigt haben, und sowohl durch die Reinheit der Farben als auch durch die Freiheit der Fläche einen eigenen, teilweise dramatischen Tiefgang erhalten.

 

 

 

Zuletzt seien noch die Zeichnungen von Sandra Hosol erläutert. Hier wendet sie sich dem Offensichtlichen nicht ab, sondern zollt der unübersehbaren Realität in ihren absurden, schrecklichen, manchmal auch tragischen Gesichtern Tribut, indem sie archetypische Symbole wie die Schlange für die Wahrheit, Tränen für die Trauer, Blüten für das Unbeschwerte oder Früchte an Bäumen für das Gewachsene mit skurrilen Karikaturen oder clownesken Figuren vereint.